Sounds der Woche (3)

Das Lied der Feldlerche auf dem Flughafen Tempelhof, als ich da mit meinem Schwager mit einem Bier saß und wie den Sonnenuntergang betrachteten. In der Ferne war die S-Bahn zu hören und die Rufe von ein paar fussballspielenden Kindern, darunter das Rauschen der Stadt. So wie das Flughafengelände räumlich, so war dies akustisch eine ländliche Fläche mitten in der Stadt. Es entspannt sich nicht nur das Auge beim Anblick dieser Weite, auch dem Ohr wird eine Ruhe gegönnt. Und irgendwo in den Bäumen dahinten sang eine Amsel.

Das Gurren meiner Nichte. Meine Nichte ist etwas über ein halbes Jahr alt,und sie singt und klingt sehr speziell. Wenn sie sich freut, zum Beispiel, wenn ihr gerade der Brei schmeckt, dann dreht sie ihren Fuß begeistert im Kreis, und dann gurrt und schnurrt sie so, oder sollte man sagen, sie girrt? Oder knurrt? Ich hatte das einmal im Ohr, als ich bei der Bandprobe war und eine Gesangslinie suchte. Der Gitarrist sagte später, das habe ihm gefallen, das, was so nach Tom Waits klang. Ich sagte ihm nicht, dass ich diesen Sound von meiner Nichte habe.

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