Von Meerjungfrauen und Wasserleichen: Lesungsankündigung!

An dieser Stelle eine Ankündigung in eigener Sache:

Am 31. März 2015 um 21 Uhr lesen Annika Scheffel und Friederike Kenneweg im Café Cralle, Hochstädter Str. 10a in Berlin-Wedding.

 

Der Mensch besteht zu 80% aus Wasser. Aus dem Wasser kam irgendwann das Leben. Im Wasser keimt es und fault es. Das feuchte Element hat es den beiden Autorinnen angetan: die Pfützen, die Seen, die Flüsse, und ganz besonders das Meer. Die Kanalisation, der Schlamm, der Schlick. Und was vom Wasser bedeckt wird. Was unter den Wasserfluten verschwindet und was darin für immer verloren geht.

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Am 31. März 2015 im Café Cralle lesen Annika Scheffel und Friederike Kenneweg von Meerjungfrauen und Wasserleichen, von versunkenen Städten und von dem, was unter der Oberfläche verborgen bleibt.

 

 

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Annika Scheffel: Bevor alles verschwindet

Annika Scheffels Roman „Bevor alles verschwindet“ transportiert eine seltsam-durchwachsene Stimmung. Einerseits ist da das beschaulich-gemütliche Leben im Ort mit seinen skurrilen, aber in erster Linie liebenswerten Figuren – andererseits ist da die Bedrohung, der Zerfall, die Zerstörung.

Der Ort, in dem es einen Brunnen gibt und eine Linde, Weiterlesen

Annika Scheffel: Ben

„Roman“ steht zwischen den orangefarbenen Großbuchstaben auf dem Cover von Annika Scheffels Erstling „Ben“. Und dabei könnte es auch sehr gut „modernes Märchen“ heißen – das ist es nämlich, ein modernes Märchen allerdings, in dem Wäscheständer umfallen, Menschen in Plastiktüten rumlaufen, in Zügen und Autos fahren, und in dem Möwen Weiterlesen

Die grünäugige Lady von Catherine Gaskin

Ich muss zugeben, hier handelt es sich wieder um ein „Schrottbuch“, eines von denen, die ich in Augenblicken der Schwäche lese, um mich abzulenken oder zu entspannen. Es ist mir wieder am U-Bahnhof Leinestraße begegnet, wo es am U-Bahn-Kiosk eine Kiste mit Büchern gibt. Für 50 Cent, nein, sie haben sie unterdessen sogar runtergesetzt, für 30 Cent kann man sich irgendwelche Second-Hand-Bücher mitnehmen. Jedes Mal denke ich: Nein, Du hast schon genug Bücher zu Hause! Und dann passiert es doch Weiterlesen