frintze wird zwei!

Eben kam ich nach Hause und entdeckte grade erst hier bei WordPress das lustige Pokal-Symbol, das besagt: frintze hat heute Geburtstag! Seit zwei Jahren blogge ich hier, mit Höhen, Tiefen, Regelmäßigkeiten und Pausen, mal mehr und mal weniger. Auch ohne dass es mir bewusst war, habe ich einen schönen Blog-Geburtstag gefeiert – bei einem Arbeitsfrühstück mit ein paar Ko-Bloggerinnen. In unseren Gesprächen heute ging es darum, wie wir unsere Leseköniginnenseite an den Start kriegen. Und natürlich ging es ganz viel um Bücher, ums Lesen und Schreiben, um Kunst, um Selbständigkeit und Selbstorganisation – also all die Themen, die mich hier auch weiter umtreiben. Das war ein schöner Jubiläumstag. Vielen Dank an Euch Lesende für die positive Rückmeldung und den Ansporn zum Weitermachen!  Auf dass ich hier im nächsten Jahr auch wieder ein Pokalsymbol zu sehen kriege! Prost!

Werbung

Kinder

Bei der Arbeit bat mich eine Fünfjährige, ich solle sie beim Abwaschen helfen lassen. Ich stellte ihr den Hocker ans Waschbecken, krempelte ihr die Ärmel hoch, zeigte ihr, wie sie die Becher am besten abwusch und wo sie sie abstellen sollte. Immer wieder betonte ich, wenn sie nicht mehr wolle, könne sie gehen.

„Ich kann das schon!“ beteuerte sie, und wenn ich mehr Becher ins Becken gab, seufzte sie zwar, wollte aber unbedingt weitermachen.

Nach getaner Arbeit sagte sie: „Ich wär gern groß, und du wärst dann klein.“

„Und was würdest du dann machen?“ fragte ich.

„Ich würde dann auch kleine Kinder für mich arbeiten lassen.“

——————

Mit meinem Neffen schaute ich ein Buch an, das Bilderbuch mit den Baumaschinen.

„Ich bin der grüne Kipplader und du bist der blaue“, sagte er, das fand ich nett.

„Ich bin der Bagger und du bist der Radlader.“

Nur das fand ich dann nicht mehr so charmant: „Ich bin der Betonmischer und du bist die Stadtwalze.“

 

 

 

Ein Tag zum Finden

Heute wollte ich eigentlich am Schreibtisch sitzen, den ganzen Nachmittag. Morgens hatte ich einen Termin, aber danach, danach wollte ich sehr produktiv sein und Dinge zu Ende bringen.

Aber als ich hinaustrat in diese sommerliche Hitze, da war es fast schon klar – heute, das ging gar nicht anders, heute würde ich so tun müssen als hätte ich Ferien. Sommerferien. Schlendern und Weiterlesen